Letzte News

  • Souveräner Sieg zum Abschluss

    Simon Mallet gewinnt am Sonntag beim ADAC Supercross in Dortmund souverän mit einem Start-Ziel-Sieg das Finale der SX1 Klasse. Bei seinem ersten SX1 Auftritt in Deutschland konnte der 22 jährige Mallet #555 (FRA) auf HONDA am Freitag den Vorlauf gewinnen, wurde dann allerdings im Halbfinale von einem anderen Fahrer unsanft ins Aus geschossen. Am Samstag stürzte er leider unglücklich auf Platz 4 im Finale. Am Sonntag dann aber der Durchbruch mit der besten Zeit in der Superpole und seinem klaren Sieg im Finale. Austin Politelli #98 (USA) auf YAMAHA konnte am Freitag nach einigem Pech in den vorangegangen Veranstaltungen endlich sauber Punkten und erzielte einen super 2. Platz im Finale. Nach der schnellsten Trainingszeit am Samstag konnte er dies leider nur bis zum Halbfinale umsetzen. Am Sonntag konnte er verletzungsbedingt leider nur bis zum Halbfinale teilnehmen. Wir wünschen Austin gute Besserung! Steve Mages #92 (USA) auf YAMAHA konnte am Sonntag Platz 8 im Finale erreichen. Am Samstag konnte er nach Startcrash und Rennabbruch in der Last Chance zum Finale aufgrund eines technischen Defekts leider nicht mehr beim Neustart der LCQ antreten. Oliver Kaas #503 (GER) auf HONDA war am Wochenende leider vom Pech verfolgt und konnte sich nicht für das Abendprogramm der SX2 qualifizieren. Am Ende dieser Supercross Saison möchten wir uns recht herzlich bei allen Helfern, Sponsoren, Mechanikern, Fahrern und Fans bedanken für die tatkräftige Hilfe und Unterstützung!

  • Dritter Streich von Cunningham

    Das letzte Rennen zum ADAC SX-Cup fand traditionell am vergangenen Wochenende in der Dortmunder Westfalenhalle statt und das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base holte mit Kyle Cunningham den letzten fehlenden SX-Titel ihrer Sammlung: Der König von Dortmund. Das Wochenende begann für den US-Boy nahezu perfekt: Als Schnellster in seiner Quali-Gruppe und Zweiter im Vorlauf schaffte Cunningham gewohnt souverän den Sprung ins Halbfinale. Dort angekommen begann eine Sturzserie des Suzuki-Piloten, die ihm am Ende den vorzeitigen Abschied aus dem Freitagsfinale einbrachte: Im Halbfinale bin ich mit den Positionen durcheinander gekommen und dachte ich muss noch einige Plätze gut machen. Was im Finale passiert ist, kann ich auch nicht so genau sagen. Ich wußte aber, dass an drei Tagen jede Menge passieren kann und meine Chancen noch nicht vorbei waren. Der Samstag und Sonntag verlief hingegen wieder im Cunningham-Style: Auf dem Sieg im Samstagsfinale folgte der zweite Rang am Sonntag, was insgesamt zum Triumpf in der Wertung „König von Dortmund“ reichte: „Ich versuchte an beiden Tagen ohne Stürze zügig nach vorn zu fahren. Nur am Sonntag habe ich mir das Leben mit schlechten Starts selbst schwer gemacht. Wir haben nach Freitag ein paar Kleinigkeiten am Bike geändert und ich danke dem gesamten Team für ihre harte Arbeit und die Möglichkeit, hier in Deutschland an den Start zu gehen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Winter wiederkommen kann. Nach den Siegen in München und Chemnitz holte Cunningham also den dritten Königstitel in Folge und wurde in der Gesamtwertung des ADAC SX-Cup auch ohne den Start beim Auftakt in Stuttgart souveräner Zweiter. Als zweiter SX1-Pilot ging Geran Stapleton an den Start. Das Wochenende fing allerdings schon bescheiden für den US-Boy an. Stapleton’s Gepäck ist der Fluggesellschaft abhanden gekommen und der US-Boy musste am Freitag mit geliehener Kleidung und Protektoren auf die Strecke gehen. Für Samstag war alles wieder da und Stapleton schaffte den Sprung ins Halbfinale: „Ich hatte noch etwas Probleme das richtig Setup zu finden“, resümierte der Amerikaner. Am dritten Tag erwischte es Stapleton heftig und er musste das Wochenende vorzeitig beenden: „Ich weiß nicht genau was der französische Fahrer da vor hatte, aber er räumte mich ziemlich heftig ab. Danach war nicht nur ich krumm, sondern auch mein Bike“, schilderte er den Sonntag. Ein gemischtes Wochenende erlebte der einzige SX2-Pilot im Team. Gradie Featherstone qualifizierte sich jeden Tag für die besten zwölf Finalfahrer, machte sich das Leben aber mit schlechten Starts selbst schwer: „Dortmund war für mich mittelmäßig, es hätte besser aber auch schlechter laufen können. Ein Highlight ist sicherlich die schnellste Quali-Zeit am Sonntag“, zieht der Brite sein Fazit. Mit einigen vierten und fünften Plätzen beendete er die Prinzen-Wertung auf Rang fünf. Teamchef Michael Peters zu Dortmund: „Am Ende war es dann doch noch ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns. Wir haben auch nach Freitag daran geglaubt, dass Kyle noch König werden kann und er hat es, wie auch in München und Chemnitz, absolut professionell durchgezogen. Der Königstitel in Dortmund fehlte noch in unserer Sammlung. Nach Stuttgart hatte ich etwas Bedenken, aber mit den Königstiteln in Zuidbroek, München, Chemnitz und Dortmund ist die Saison bestens gelaufen. Das wir die Meisterschaft am Freitag verpassten war ärgerlich, denn es wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Alles in allem war es eine sehr gute Supercross-Saison für uns.

  • Cunningham wieder Vorne dabei

    Die letzte von drei aufeinander folgenden Veranstaltungen zum ADAC Supercross Cup fand im sächsischen Chemnitz statt und das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base brachte nach dem Sieg in München, auch aus der Chemnitz Arena den Königstitel mit nach hause. Wie schon in München ging Kyle Cunningham als einziger SX1-Fahrer für das Norddeutsche Team an den Start und war einer der Favoriten auf den Sieg. Dieser Rolle wurde Cunningham auch gerecht und so folgten nach der schnellsten Rundenzeit in seiner Qualifikationsgruppe auch zwei Siege im Vorlauf und Halbfinale. Im Finale am Freitag erwischte der 27-Jährige nur einen mäßigen Start, kämpfte sich aber nach vorne: „Der Track war anders als in München. Viel enger und der Boden war deutlich weicher. Dadurch änderte sich die Strecke quasi jede Runde und machte es für uns anspruchsvoll. Es war wichtig einen guten Start zu haben, aber genau das gelang mir am Freitag nicht und ich musste mich durchs Feld kämpfen“, resümierte Kyle. Am Ende trotzdem ein sehr guter zweiter Rang am ersten Abend. Am Samstag dann ein ähnliches Bild: Schnellste Zeit seiner Gruppe in der Qualifikation sowie Sieg im Vorlauf und Halbfinale. Wie schon am Vorabend missglückte der Start ins Finale und der Texaner musste von fast ganz hinten durchs Feld nach vorn fahren. Dabei legte Cunningham die bisher sehenswerteste Aufholjagd der SX-Saison hin und sprang mit nur 1,4 Sekunde Rückstand knapp hinter dem Finalsieger durchs Ziel. Die beiden zweiten Plätze reichten aber aus, um mit über elf Punkten Vorsprung souverän der neue „König von Chemnitz“ zu werden: „Chemnitz lief einfach super und ich bin happy, für das Team gewonnen zu haben. Ich bin dankbar für die Chance in Deutschland zu fahren und muss sagen, dass mich die Fans hier beeindruckt haben und der ADAC einen guten Job gemacht hat. Vielen Dank an das gesamte Team, ganz besonders an Michi, Kurt, Stefan und Rolf von Sölva. Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder hier in Deutschland fahren kann. Mit dem Sieg in Chemnitz, fuhr Cunningham zwei von drei möglichen Königstitel des bisherigen ADAC SX Cups ein und liegt vor dem Finale in Dortmund (13.-15.01.2017) auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Ebenfalls in Chemnitz fuhr SX2-Pilot Gradie Featherstone. Der junge Brite hatte allerdings Pech im ersten Lauf am Freitag und kugelte sich einen Finger aus. Im zweiten Durchgang fuhr er mit Schmerzen auf den zehnten Rang. Am zweiten Tag übersah er in der Qualifikation die gelben Flaggen auf der Strecke und wurde von der Rennleitung mit der Disqualifikation bestraft. Schlimmer erwischte es John-Pascal Gieler. Der SX3-Pilot war bereits im Zeittraining der schnellste Mann im Feld und lag im Finale in Führung, als er an einem Sprung stürzte und sich an der Schulter verletzte. Johnny muss sich einer Operation unterziehen und fällt für die nächsten Wochen leider aus. Teamchef Michael Peters zu Chemnitz: „Kyle war wieder absolut professionell und seine Fahrweise war sehr sehenswert. Die anderen Fahrer haben gesagt, dass man auf der Strecke nicht überholen konnte, aber Kyle hat in beiden Finals das Gegenteil gezeigt. Er ist von hinten nach vorn gekommen, ohne dabei unfair zu fahren - das zeichnet seine Qualität aus. Es war ein sehr gutes Wochenende für uns und nach den Verletzungen in Stuttgart, hätte ich nicht gedacht, dass sich das noch so gut entwickelt. Zweimal König zu werden ist richtig geil und wir können entspannt in die Pause gehen. Bilder: Steve Bauerschmidt und „Matthias Matz

  • Fünf mal Finale

    5-fache Finalteilnahme am Chemnitz-Wochenende! Am vergangenen Woche sind wir mit unveränderter Besetzung beim "14. internationalen ADAC Sachsen Supercross Chemnitz" angetreten: SX1 - Austin Politelli (USA) und Steve Mages (USA) auf Yamaha, Cade Clason (USA) auf Honda SX2 - Oliver Kaas (GER) auf Honda, für den Yamaha Spot haben wir leider so kurzfristig keinen Ersatz finden können. SX5 - Max Meyer Am Freitag schaffte Oliver Kaas mit einer erneut sehr guten Leistung die Teilnahme an den beiden SX2 Finalläufen und beendete mit den Plätzen 5 und 4. Bei der SX1 Klasse konnten sich alle drei Fahrer für die Finalteilnahme qualifizieren und so stellten wir mit dem Meyer-Racing-Team ein Viertel des Fahrerfeldes für das Freitags-Finale! Die Endplatzierungen waren Platz 8 für Cade Clason, Platz 10 für Steve Mages und ein unglücklicher Platz 12 für Politelli nach einem Crash. Am Samstag verpasste Oliver Kaas nur ganz knapp die Teilnahme am Abendprogramm der SX2. Nachdem er am Start in einen Crash verwickelt war, konnte er immerhin noch Platz 4 beim Quali-Race erzielen. In der SX1 konnte Steve Mages mit einem beeindruckenden Finallaufs voller Kampfgeist, auf einem guten 6. Platz abschliessen. Cade Clason musste den Renntag leider,aufgrund Verletzung an Hand und Schulter im Zeittraining,vorzeitig beenden. Wir wünschen Cade eine gute und schnelle Genesung! Max Meyer konnte bei seiner zweiten Supercross-Teilnahme nach einem letzten Platz im ersten Lauf aufgrund eines technischen Defekts und Platz 8 im zweiten Lauf, überglücklich mit gesamt Platz 9 abschließen. Auch an dieser Stelle wieder vielen herzlichen Dank an alle Sponsoren, Freunde, Helfer & Fans für Eure tolle Unterstützung! Wir wünschen Euch eine ruhige Adventszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Man sieht, hört und liest sich spätestens zum ADAC Supercross in Dortmund am zweiten Januar-Wochenende… Text: Meyer Racing Fotos: Rico Schneller , Marco Burkert