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  • Cunningham wieder Vorne dabei

    Die letzte von drei aufeinander folgenden Veranstaltungen zum ADAC Supercross Cup fand im sächsischen Chemnitz statt und das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base brachte nach dem Sieg in München, auch aus der Chemnitz Arena den Königstitel mit nach hause. Wie schon in München ging Kyle Cunningham als einziger SX1-Fahrer für das Norddeutsche Team an den Start und war einer der Favoriten auf den Sieg. Dieser Rolle wurde Cunningham auch gerecht und so folgten nach der schnellsten Rundenzeit in seiner Qualifikationsgruppe auch zwei Siege im Vorlauf und Halbfinale. Im Finale am Freitag erwischte der 27-Jährige nur einen mäßigen Start, kämpfte sich aber nach vorne: „Der Track war anders als in München. Viel enger und der Boden war deutlich weicher. Dadurch änderte sich die Strecke quasi jede Runde und machte es für uns anspruchsvoll. Es war wichtig einen guten Start zu haben, aber genau das gelang mir am Freitag nicht und ich musste mich durchs Feld kämpfen“, resümierte Kyle. Am Ende trotzdem ein sehr guter zweiter Rang am ersten Abend. Am Samstag dann ein ähnliches Bild: Schnellste Zeit seiner Gruppe in der Qualifikation sowie Sieg im Vorlauf und Halbfinale. Wie schon am Vorabend missglückte der Start ins Finale und der Texaner musste von fast ganz hinten durchs Feld nach vorn fahren. Dabei legte Cunningham die bisher sehenswerteste Aufholjagd der SX-Saison hin und sprang mit nur 1,4 Sekunde Rückstand knapp hinter dem Finalsieger durchs Ziel. Die beiden zweiten Plätze reichten aber aus, um mit über elf Punkten Vorsprung souverän der neue „König von Chemnitz“ zu werden: „Chemnitz lief einfach super und ich bin happy, für das Team gewonnen zu haben. Ich bin dankbar für die Chance in Deutschland zu fahren und muss sagen, dass mich die Fans hier beeindruckt haben und der ADAC einen guten Job gemacht hat. Vielen Dank an das gesamte Team, ganz besonders an Michi, Kurt, Stefan und Rolf von Sölva. Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder hier in Deutschland fahren kann. Mit dem Sieg in Chemnitz, fuhr Cunningham zwei von drei möglichen Königstitel des bisherigen ADAC SX Cups ein und liegt vor dem Finale in Dortmund (13.-15.01.2017) auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Ebenfalls in Chemnitz fuhr SX2-Pilot Gradie Featherstone. Der junge Brite hatte allerdings Pech im ersten Lauf am Freitag und kugelte sich einen Finger aus. Im zweiten Durchgang fuhr er mit Schmerzen auf den zehnten Rang. Am zweiten Tag übersah er in der Qualifikation die gelben Flaggen auf der Strecke und wurde von der Rennleitung mit der Disqualifikation bestraft. Schlimmer erwischte es John-Pascal Gieler. Der SX3-Pilot war bereits im Zeittraining der schnellste Mann im Feld und lag im Finale in Führung, als er an einem Sprung stürzte und sich an der Schulter verletzte. Johnny muss sich einer Operation unterziehen und fällt für die nächsten Wochen leider aus. Teamchef Michael Peters zu Chemnitz: „Kyle war wieder absolut professionell und seine Fahrweise war sehr sehenswert. Die anderen Fahrer haben gesagt, dass man auf der Strecke nicht überholen konnte, aber Kyle hat in beiden Finals das Gegenteil gezeigt. Er ist von hinten nach vorn gekommen, ohne dabei unfair zu fahren - das zeichnet seine Qualität aus. Es war ein sehr gutes Wochenende für uns und nach den Verletzungen in Stuttgart, hätte ich nicht gedacht, dass sich das noch so gut entwickelt. Zweimal König zu werden ist richtig geil und wir können entspannt in die Pause gehen. Bilder: Steve Bauerschmidt und „Matthias Matz

  • Fünf mal Finale

    5-fache Finalteilnahme am Chemnitz-Wochenende! Am vergangenen Woche sind wir mit unveränderter Besetzung beim "14. internationalen ADAC Sachsen Supercross Chemnitz" angetreten: SX1 - Austin Politelli (USA) und Steve Mages (USA) auf Yamaha, Cade Clason (USA) auf Honda SX2 - Oliver Kaas (GER) auf Honda, für den Yamaha Spot haben wir leider so kurzfristig keinen Ersatz finden können. SX5 - Max Meyer Am Freitag schaffte Oliver Kaas mit einer erneut sehr guten Leistung die Teilnahme an den beiden SX2 Finalläufen und beendete mit den Plätzen 5 und 4. Bei der SX1 Klasse konnten sich alle drei Fahrer für die Finalteilnahme qualifizieren und so stellten wir mit dem Meyer-Racing-Team ein Viertel des Fahrerfeldes für das Freitags-Finale! Die Endplatzierungen waren Platz 8 für Cade Clason, Platz 10 für Steve Mages und ein unglücklicher Platz 12 für Politelli nach einem Crash. Am Samstag verpasste Oliver Kaas nur ganz knapp die Teilnahme am Abendprogramm der SX2. Nachdem er am Start in einen Crash verwickelt war, konnte er immerhin noch Platz 4 beim Quali-Race erzielen. In der SX1 konnte Steve Mages mit einem beeindruckenden Finallaufs voller Kampfgeist, auf einem guten 6. Platz abschliessen. Cade Clason musste den Renntag leider,aufgrund Verletzung an Hand und Schulter im Zeittraining,vorzeitig beenden. Wir wünschen Cade eine gute und schnelle Genesung! Max Meyer konnte bei seiner zweiten Supercross-Teilnahme nach einem letzten Platz im ersten Lauf aufgrund eines technischen Defekts und Platz 8 im zweiten Lauf, überglücklich mit gesamt Platz 9 abschließen. Auch an dieser Stelle wieder vielen herzlichen Dank an alle Sponsoren, Freunde, Helfer & Fans für Eure tolle Unterstützung! Wir wünschen Euch eine ruhige Adventszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Man sieht, hört und liest sich spätestens zum ADAC Supercross in Dortmund am zweiten Januar-Wochenende… Text: Meyer Racing Fotos: Rico Schneller , Marco Burkert

  • Kyle ist König von München

    Zwischen dem Auftakt des ADAC SX-Cup in Stuttgart und dem Supercross in München am vergangenen Wochenende hatte das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base alle Hände voll zu tun. Nachdem sich die SX1-Hoffnung Cole Martinez in Stuttgart verletzte, musste schnellstmöglich ein geeigneter Ersatzfahrer her. Mit einer Last-Minute-Aktion kam kurz vor dem ersten Training der spätere König von München ins Team. Es war wenige Minuten nach neun Uhr am Freitagmorgen, als Kyle Cunningham am Münchener Flughafen erstmals einen Fuss auf Europäischen Boden setzte und damit sein Abenteuer ADAC Supercross begann. Der US-Boy aus Texas war kurzerhand für den verletzten Cole Martinez eingesprungen und hatte nicht viel Zeit sich einzugewöhnen: „Es war wirklich auf den letzten Drücker! Ich kam circa zehn Minuten vor dem ersten Training in der Halle an und ich habe immer noch Jetlag. Slawo, mein Mechaniker und das gesamte Team haben einen großartigen Job gemacht und mir bei der Organisation der Reise und auch hier vor Ort sehr geholfen“, fasste Kyle die turbulente Anreise kurz zusammen. Bereits im Zeittraining zeigte der Texaner mit der zweitschnellsten Zeit seiner Gruppe wie gut er ist und fuhr trotz mäßiger Starts souverän ins Finale. Eine Besonderheit beim SX in München ist die Superpole, in der die Fahrer eine schnelle Runde fahren müssen und so ihren Startplatz fürs Finale bestimmen. Cunningham fuhr die schnellste Zeit und sicherte sich somit den besten Startplatz. Im Finale selbst kämpfte sich der Suzuki-Pilot nach schlechtem Start bis auf den hervorragenden zweiten Rang vor. Einen Tag und viel Schlaf später fuhr der US-Boy, wie am Vortag, locker ins Finale und beendete die Superpole auf Platz vier. Anders als am Freitag erwischte Kyle auf seiner RM-Z 450 einen guten Start und war direkt in der Spitzengruppe dabei. Nach einigen Runde übernahm der 27-Jährige die Führung, gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab und wurde nicht nur Tagessieger, sondern auch der neue König von München: „Es war gutes Racing hier und die anderen Jungs sind wirklich schnell. Auf so einer engen Strecke muss man neben einem guten Start auch etwas Glück haben oder darauf warten, dass andere Fehler machen. Wir haben von gestern auf heute noch etwas am Fahrwerk geändert und daher gilt ein besonderer Dank an Rolf von Sölva Suspension. Ich bin sehr froh darüber der neue König von München zu sein und so dem Team für ihren Einsatz wieder etwas zurückzugeben. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf Chemnitz!“ Der schnelle US-Boy wird auch am kommenden Wochenende beim Supercross in der Chemnitz Arena an den Start gehen. In der Cup-Wertung liegt Cunningham trotz des verpassen Auftaktes in Stuttgart an dritter Stelle. Neben Cunningham ging in München auch noch Gradie Featherstone in der SX2 an den Start und zeigte dabei Licht und Schatten. Am Freitag qualifizierte sich der Brite direkt für die beiden Wertungsläufe im Abendprogramm und lag im ersten Lauf nach gutem Start auf einem souveränen vierten Rang: „Ich habe im Waschbrett einen blöden Fehler gemacht und rutschte mit der Hand vom Lenker“, erklärte Gradie seinen spektakulären Crash und Ausfall im ersten Lauf. Im zweiten Heat lief es mit Rang zwei deutlich besser. Im ersten Rennen am Samstagabend erwischte der 19-Jährige erneut einen guten Start, fand aber seinen Rhythmus nicht und beendete den Lauf als guter Sechster. Im zweiten Durchgang gelang ebenfalls ein guter Start und Featherstone lag auf Position zwei, bis ihn ein anderer Fahrer abräumte: „Es war eine dumme Aktion von demjenigen, aber das ist nun mal Racing. Ich war danach ziemlich sauer und hoffe, dass es in Chemnitz besser läuft. Teamchef Michael Peters zu München: „Es war ein schönes Wochenende für uns. Nach Stuttgart und den ganzen Verletzungen dachte ich schon, dass es in die Hose geht, aber die Last-Minute-Verpflichtung von Kyle war ein absoluter Glücksgriff. Vom Flugzeug direkt aufs Podium - das war geil! Kyle ist ein guter Typ, sehr professionell und er weiß was er will. Bei Gradie war der Speed da, aber es hat teilweise noch nicht ganz gepasst. Leider sind ihm im zweiten Lauf am Samstag die Sicherungen durchgebrannt, da hätte ich mir mehr Zurückhaltung gewünscht. Ich denke in Chemnitz wird er mehr zeigen. Bilder: Steve Bauerschmidt

  • BVZ bei der Enduro EM

    Enduro EM 2016 Rückblick und Finale in Harfsen, Holland Die Enduro EM 2316 startete in Donoratico, Italien, es folgte Brioude, Frankreich und Ogre, Lettland und das Finale am 28./29.10. in Harfsen, Holland. Wir waren mit Jan Allers in der Junioren Klasse U20 und Davide von Zitzewitz in der Klasse E2 erstmalig bei allen Läufen am Start. Für Jan Allers waren es die ersten internationalen Enduro Rennen überhaupt. Mit entsprechend Respekt ging er die erste Veranstaltung in Italien an. Am ersten Tag gab er leider entkräftet auf, doch am zweiten Tag biss er sich tapfer durch. In Frankreich folgten dann zwei solide Tage und dennoch ganz knapp an den ersten EM Punkten vorbei. Aber eine deutliche Steigerung zu den ersten beiden Läufen. Die ersten Punkte folgten in Lettland mit Platz 14 am ersten Tag und mit Platz 13 am zweiten Tag. Es ging also stetig bergauf. Dann in Holland die Überraschung! An beiden Tagen Platz acht! Tolle Steigerung und im Endstand der Meisterschaft in der Klasse U20 ein toller 14. Platz. In 2017 soll es weiter gehen und da ist dann ein Platz unter den ersten fünf in der Endabrechnung das Ziel! Für Davide von Zitzewitz ging der erste Lauf in Italien gründlich in die Hose. Ausfall am ersten Tag durch einen lapidaren technischen Fehler in der Vorbereitung. Am zweiten Tag durch Übereifer zuviel Stürze und nur ein neunter Platz in der Klasse. Alles andere als erwartet. In Brioude folgten dann zwei sehr solide fünfte Plätze. In Ogre, Lettland am ersten Tag ein sechster Platz und durch einen Fehler des Betreuers am zweiten Tag nur ein siebenter Platz statt der mögliche vierte Platz. Durch einen Fehler beim Ablesen der Stempelzeit wurde Davide zu spät in die Zeitkontrolle geschickt und damit der vierte Platz zunichte gemacht. In Holland dann erstmalig auf der neuen KTM 350 EXC-F’2017. Am ersten Tag ein ganz knapper siebenter Platz der auf die Umstellung auf das neue Bike zurückzuführen war. Am zweiten Tag lief es erfreulich besser und er beendete ihn auf Platz drei. Es war ein Kampf um den zweiten Platz in der Tageswertung aus dem sich Davide durch einen Sturz leider auf Platz drei wieder fand. Am Ende hat er damit sogar Marco Neubert zum Europameister Titel verholfen. Insgesamt ein versöhnliches Ende der Meisterschaft mit Platz vier in der Endabrechnung der EM 2016. Nun blicken wir in die neue Saison und werden berichten wo die Reise hin geht. Es gibt verschiedene Szenarien für 2017. Einige Läufe zur Enduro WM oder noch einmal die komplette EM Saison. Vielen Dank an alle Sponsoren und Helfer für die tolle Unterstützung in der abgelaufenen Saison.


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