Letzte News

  • Fünf mal Finale

    5-fache Finalteilnahme am Chemnitz-Wochenende! Am vergangenen Woche sind wir mit unveränderter Besetzung beim "14. internationalen ADAC Sachsen Supercross Chemnitz" angetreten: SX1 - Austin Politelli (USA) und Steve Mages (USA) auf Yamaha, Cade Clason (USA) auf Honda SX2 - Oliver Kaas (GER) auf Honda, für den Yamaha Spot haben wir leider so kurzfristig keinen Ersatz finden können. SX5 - Max Meyer Am Freitag schaffte Oliver Kaas mit einer erneut sehr guten Leistung die Teilnahme an den beiden SX2 Finalläufen und beendete mit den Plätzen 5 und 4. Bei der SX1 Klasse konnten sich alle drei Fahrer für die Finalteilnahme qualifizieren und so stellten wir mit dem Meyer-Racing-Team ein Viertel des Fahrerfeldes für das Freitags-Finale! Die Endplatzierungen waren Platz 8 für Cade Clason, Platz 10 für Steve Mages und ein unglücklicher Platz 12 für Politelli nach einem Crash. Am Samstag verpasste Oliver Kaas nur ganz knapp die Teilnahme am Abendprogramm der SX2. Nachdem er am Start in einen Crash verwickelt war, konnte er immerhin noch Platz 4 beim Quali-Race erzielen. In der SX1 konnte Steve Mages mit einem beeindruckenden Finallaufs voller Kampfgeist, auf einem guten 6. Platz abschliessen. Cade Clason musste den Renntag leider,aufgrund Verletzung an Hand und Schulter im Zeittraining,vorzeitig beenden. Wir wünschen Cade eine gute und schnelle Genesung! Max Meyer konnte bei seiner zweiten Supercross-Teilnahme nach einem letzten Platz im ersten Lauf aufgrund eines technischen Defekts und Platz 8 im zweiten Lauf, überglücklich mit gesamt Platz 9 abschließen. Auch an dieser Stelle wieder vielen herzlichen Dank an alle Sponsoren, Freunde, Helfer & Fans für Eure tolle Unterstützung! Wir wünschen Euch eine ruhige Adventszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Man sieht, hört und liest sich spätestens zum ADAC Supercross in Dortmund am zweiten Januar-Wochenende… Text: Meyer Racing Fotos: Rico Schneller , Marco Burkert

  • Kyle ist König von München

    Zwischen dem Auftakt des ADAC SX-Cup in Stuttgart und dem Supercross in München am vergangenen Wochenende hatte das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base alle Hände voll zu tun. Nachdem sich die SX1-Hoffnung Cole Martinez in Stuttgart verletzte, musste schnellstmöglich ein geeigneter Ersatzfahrer her. Mit einer Last-Minute-Aktion kam kurz vor dem ersten Training der spätere König von München ins Team. Es war wenige Minuten nach neun Uhr am Freitagmorgen, als Kyle Cunningham am Münchener Flughafen erstmals einen Fuss auf Europäischen Boden setzte und damit sein Abenteuer ADAC Supercross begann. Der US-Boy aus Texas war kurzerhand für den verletzten Cole Martinez eingesprungen und hatte nicht viel Zeit sich einzugewöhnen: „Es war wirklich auf den letzten Drücker! Ich kam circa zehn Minuten vor dem ersten Training in der Halle an und ich habe immer noch Jetlag. Slawo, mein Mechaniker und das gesamte Team haben einen großartigen Job gemacht und mir bei der Organisation der Reise und auch hier vor Ort sehr geholfen“, fasste Kyle die turbulente Anreise kurz zusammen. Bereits im Zeittraining zeigte der Texaner mit der zweitschnellsten Zeit seiner Gruppe wie gut er ist und fuhr trotz mäßiger Starts souverän ins Finale. Eine Besonderheit beim SX in München ist die Superpole, in der die Fahrer eine schnelle Runde fahren müssen und so ihren Startplatz fürs Finale bestimmen. Cunningham fuhr die schnellste Zeit und sicherte sich somit den besten Startplatz. Im Finale selbst kämpfte sich der Suzuki-Pilot nach schlechtem Start bis auf den hervorragenden zweiten Rang vor. Einen Tag und viel Schlaf später fuhr der US-Boy, wie am Vortag, locker ins Finale und beendete die Superpole auf Platz vier. Anders als am Freitag erwischte Kyle auf seiner RM-Z 450 einen guten Start und war direkt in der Spitzengruppe dabei. Nach einigen Runde übernahm der 27-Jährige die Führung, gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab und wurde nicht nur Tagessieger, sondern auch der neue König von München: „Es war gutes Racing hier und die anderen Jungs sind wirklich schnell. Auf so einer engen Strecke muss man neben einem guten Start auch etwas Glück haben oder darauf warten, dass andere Fehler machen. Wir haben von gestern auf heute noch etwas am Fahrwerk geändert und daher gilt ein besonderer Dank an Rolf von Sölva Suspension. Ich bin sehr froh darüber der neue König von München zu sein und so dem Team für ihren Einsatz wieder etwas zurückzugeben. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf Chemnitz!“ Der schnelle US-Boy wird auch am kommenden Wochenende beim Supercross in der Chemnitz Arena an den Start gehen. In der Cup-Wertung liegt Cunningham trotz des verpassen Auftaktes in Stuttgart an dritter Stelle. Neben Cunningham ging in München auch noch Gradie Featherstone in der SX2 an den Start und zeigte dabei Licht und Schatten. Am Freitag qualifizierte sich der Brite direkt für die beiden Wertungsläufe im Abendprogramm und lag im ersten Lauf nach gutem Start auf einem souveränen vierten Rang: „Ich habe im Waschbrett einen blöden Fehler gemacht und rutschte mit der Hand vom Lenker“, erklärte Gradie seinen spektakulären Crash und Ausfall im ersten Lauf. Im zweiten Heat lief es mit Rang zwei deutlich besser. Im ersten Rennen am Samstagabend erwischte der 19-Jährige erneut einen guten Start, fand aber seinen Rhythmus nicht und beendete den Lauf als guter Sechster. Im zweiten Durchgang gelang ebenfalls ein guter Start und Featherstone lag auf Position zwei, bis ihn ein anderer Fahrer abräumte: „Es war eine dumme Aktion von demjenigen, aber das ist nun mal Racing. Ich war danach ziemlich sauer und hoffe, dass es in Chemnitz besser läuft. Teamchef Michael Peters zu München: „Es war ein schönes Wochenende für uns. Nach Stuttgart und den ganzen Verletzungen dachte ich schon, dass es in die Hose geht, aber die Last-Minute-Verpflichtung von Kyle war ein absoluter Glücksgriff. Vom Flugzeug direkt aufs Podium - das war geil! Kyle ist ein guter Typ, sehr professionell und er weiß was er will. Bei Gradie war der Speed da, aber es hat teilweise noch nicht ganz gepasst. Leider sind ihm im zweiten Lauf am Samstag die Sicherungen durchgebrannt, da hätte ich mir mehr Zurückhaltung gewünscht. Ich denke in Chemnitz wird er mehr zeigen. Bilder: Steve Bauerschmidt

  • BVZ bei der Enduro EM

    Enduro EM 2016 Rückblick und Finale in Harfsen, Holland Die Enduro EM 2316 startete in Donoratico, Italien, es folgte Brioude, Frankreich und Ogre, Lettland und das Finale am 28./29.10. in Harfsen, Holland. Wir waren mit Jan Allers in der Junioren Klasse U20 und Davide von Zitzewitz in der Klasse E2 erstmalig bei allen Läufen am Start. Für Jan Allers waren es die ersten internationalen Enduro Rennen überhaupt. Mit entsprechend Respekt ging er die erste Veranstaltung in Italien an. Am ersten Tag gab er leider entkräftet auf, doch am zweiten Tag biss er sich tapfer durch. In Frankreich folgten dann zwei solide Tage und dennoch ganz knapp an den ersten EM Punkten vorbei. Aber eine deutliche Steigerung zu den ersten beiden Läufen. Die ersten Punkte folgten in Lettland mit Platz 14 am ersten Tag und mit Platz 13 am zweiten Tag. Es ging also stetig bergauf. Dann in Holland die Überraschung! An beiden Tagen Platz acht! Tolle Steigerung und im Endstand der Meisterschaft in der Klasse U20 ein toller 14. Platz. In 2017 soll es weiter gehen und da ist dann ein Platz unter den ersten fünf in der Endabrechnung das Ziel! Für Davide von Zitzewitz ging der erste Lauf in Italien gründlich in die Hose. Ausfall am ersten Tag durch einen lapidaren technischen Fehler in der Vorbereitung. Am zweiten Tag durch Übereifer zuviel Stürze und nur ein neunter Platz in der Klasse. Alles andere als erwartet. In Brioude folgten dann zwei sehr solide fünfte Plätze. In Ogre, Lettland am ersten Tag ein sechster Platz und durch einen Fehler des Betreuers am zweiten Tag nur ein siebenter Platz statt der mögliche vierte Platz. Durch einen Fehler beim Ablesen der Stempelzeit wurde Davide zu spät in die Zeitkontrolle geschickt und damit der vierte Platz zunichte gemacht. In Holland dann erstmalig auf der neuen KTM 350 EXC-F’2017. Am ersten Tag ein ganz knapper siebenter Platz der auf die Umstellung auf das neue Bike zurückzuführen war. Am zweiten Tag lief es erfreulich besser und er beendete ihn auf Platz drei. Es war ein Kampf um den zweiten Platz in der Tageswertung aus dem sich Davide durch einen Sturz leider auf Platz drei wieder fand. Am Ende hat er damit sogar Marco Neubert zum Europameister Titel verholfen. Insgesamt ein versöhnliches Ende der Meisterschaft mit Platz vier in der Endabrechnung der EM 2016. Nun blicken wir in die neue Saison und werden berichten wo die Reise hin geht. Es gibt verschiedene Szenarien für 2017. Einige Läufe zur Enduro WM oder noch einmal die komplette EM Saison. Vielen Dank an alle Sponsoren und Helfer für die tolle Unterstützung in der abgelaufenen Saison.

  • Podium für Cole Martinez

    Mit fünf Fahrern reiste das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base am vergangenen Wochenende zum Auftakt des ADAC SX Cup nach Stuttgart und hatte dort nach einem sehr guten ersten Rennabend auch etwas Pech. Der schnellste Mann im Team ist ganz klar SX1-Pilot Cole Martinez und das zeigte der in den USA lebende Kanadier vom ersten Training an. Nach der schnellsten Zeit in seiner Quali-Gruppe folgte der direkte Weg, inklusive Halbfinalsieg, ins Finale. Dort ankommen, machte sich der Suzuki-Pilot nach dem Start auf die Jagd nach der Spitze und beendete das Rennen knapp hinter dem Sieger als Zweiter: „Ich wollte gegen Ende noch den Führenden angreifen, aber der ist perfekt gefahren und machte einfach keinen Fehler. Der zweite Rang geht in Ordnung und ich hoffe morgen ganz oben auf dem Podium zu stehen“ sagte Cole beim Podiumsinterview. Am Samstag machte Martinez da weiter wo er zuvor aufhörte und kam als Zweiter im Vorlauf souverän ins Halbfinale. Nun sollte es aber bergab gehen und nach Stürzen musste er das Rennen vorzeitig beenden. Cole verdrehte sich dabei den Fuss, versuchte aber trotzdem sich im Hoffnungslauf für das Finale zu qualifizieren, was nicht klappte. Derzeit befindet sich Cole in medizinischer Behandlung und wird in München ziemlich sicher an den Start gehen. In der SX2 kam Gradie Featherstone immer besser zurecht. Der junge Brite wird nach seiner Handverletzung aus der Outdoor-Saison immer schneller und nachdem er sich am Freitagnachmittag noch über das Last-Chance-Rennen für die Wertungsläufe qualifizieren musste, schaffte er es einen Tag später direkt mit der zweitschnellsten Zeit seiner Gruppe. Nach den Rängen sieben und acht am Freitag, fuhr der 19-Jährige am Samstag noch besser und kam als Vierter und Fünfter ins Ziel. In der Cup-Wertung belegt Gradie den hervorragenden sechsten Tabellenrang. Einen perfekten Start in die deutsche SX-Saison erwischte John-Pascal Gieler in der SX3. Bei den Nachwuchspiloten mit Bikes bis 85 ccm dominierte Johnny den Freitag und übernahm selbst nach mäßigem Start im Finale schnell die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Mit dem Tagessieg im Rücken gewann der 15-Jährige auch die Qualifikation am Samstag und lag nach gutem Start im Finale bereits in Führung. Leider stürzte der jüngste Fahrer im Team in der dritten Runde und beendete das Rennen als Dritter. In der Gesamtwertung liegt John auf dem zweiten Rang in Reichweite zur Tabellenspitze. Weniger gut lief es für SX1-Pilot Nick Kouwenberg und SX2-Mann Kade Tinkler-Walker. Während der ehemalige Europameister Kouwenberg völlig neben sich stand, das ganze Wochenende nicht zurecht kam und bereits in den Vorläufen ausschied, musste Kade verletzt die Segel streichen. Im ersten SX2-Finale des Abends stürzte der Kanadier in der Rhythmus-Sektion und wird sich aufgrund einer schweren Knie-Verletzung einer Operation unterziehen müssen. Teamchef Michael Peters zu Stuttgart: „Das Wochenende ist für uns gut gestartet und schlecht geendet. Wir hatten eine perfekte Truppe für diese Saison, doch durch die Verletzungen hat sich das leider ganz schnell gedreht. Cole hatte am Freitag keine Probleme und es lief nahezu perfekt. Ob der Samstag so hätte verlaufen müssen, sei mal dahin gestellt. Gradie wird von mal zu mal schneller und von Rang sechs in der Meisterschaft hat er eine gute Ausgangsposition. Johnny hat gezeigt was er drauf hat, auch wenn der eine kleine Fehler etwas ärgerlich war. Kade hat bereits seit längerem Probleme mit seinem Knie, aber mit der erneuten Verletzung kommt er nicht um eine Operation herum. Er ist bereits in ärztlicher Behandlung und wir werden ihm dabei helfen, wieder gesund zu werden. Zu Nicks Leistung brauche ich nicht so viel zu sagen, das war nichts. Bereits am kommenden Wochenende startet die zweite Runde zum ADAC SX Cup in München. Alle Infos zum deutschen Auftakt finden Sie auf www.supercrossmuenchen.de X-line Klemmsatz für entkoppelte Lenkeraufnahmen, Schraube M 10 x 70, mit Hülsen.


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